Was bedeutet ISO bei Kameras?

Mit dem ISO Wert wird bei Videokameras und DSLR die Lichtempfindlichkeit des Sensors eimgestellt.

Diese ISO-Angabe bezieht sich auf die die internationale technische Norm ISO 5800. (Wikipedia-Eintrag zu ISO 5800)

Diese Norm definiert die Lichtempfindlichkeit ursprünglich von Farb-Negativfilmen und wurden auf die digitalen Sensoren übertragen.

Anwendung von ISO in der Praxis

Der ISO Wert wird vor allem dann interessant wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden. Um dunkle Motive trotzdem richtig belichtet darzustellen wird es in der Praxis manchmal nötig sein den ISO Wert zu erhöhen.

Bei der von mir am meisten verwendeten DSLR Panasonic GH-5 hat ISO eine Bandbreite von 200 bis 12.800.

Bei Tageslicht ist dieser Wert üblicherweise bei dem niedrigsten Wert von 200. Aber gerade bei Abendveranstaltungen reicht dieser Wert nicht mehr aus um trotz vollständig geöffnet Blende korrekt zu belichten. Das Bild wird zu dunkel.

In diesem Fall ist eine Erhöhung der Empfindlichkeit des Sensors unumgänglich. Dazu sollte man wissen dass eine Erhöhung der Empfindlichkeit zu unschönen Bildrauschen führen kann.

Bei der Panasonic GH-5 gehe ich ungern über ISO 800 hinaus. Manchmal muss ich aber eine höhere ISO wählen. Eventuell entstandenes Bildrauschen kann man dann in der Postproduktion, zum Beispiel, mit dem Plugin Denoiser III von RedGiant, wieder etwas kompensieren.

Ab wann Bildrauschen entsteht hängt auch sehr stark vom jeweiligen Kameramodell ab. Am besten sollte man dies mit seiner eigenen Kamera einfach mal testen.

Aktualisiert am 29.04.2020

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