Shut­ter

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Was ist der Shutter

Über den Shut­ter wird bei Video­ka­me­ras und DSLR die Belich­tungs­zeit der ein­zel­nen Frames bestimmt.

Der Shut­ter war frü­her bei Film­ka­me­ras ein unver­zicht­ba­res Bau­teil. Er hat den Licht­ein­fall unter­bro­chen damit die Film­rolle ein Bild wei­ter geführt wer­den konnte.

Die­ses mecha­ni­sche Bau­teile war eine sich dre­hende Scheibe und die Hälfte davon war lichtdurchlässig.

Wikipedia-Eintrag zum Rotary-Shutter

Da die Hälfte des Krei­ses licht­durch­läs­sig war sprach man von einem Shut­ter von 180°. Das wird auch heute noch so bezeich­net wenn die Hälfte der Zeit bei einem Bild belich­tet wird.

Das ergibt zum Bei­spiel bei übli­chen 25 Bil­dern pro Sekunde eine Belich­tungs­zeit von 1/50 Sekunde.

Die­ser “Grad”-Wert kann bei Video­ka­me­ras und DSLR ver­än­dert wer­den. Je nach­dem ver­än­dert sich die Bewe­gungs­un­schärfe und die Belich­tung des Bildes.

Zum Bei­spiel beträgt die Belich­tungs­zeit bei 25 Bil­dern pro Sekunde und einem Shut­ter von 90°, 1/100 Sekunde. Wenn der Shut­ter auf 360° ein­ge­stellt ist beträgt die Belich­tungs­zeit bei 25 Bil­dern eine 1/25 Sekunde. Das Bild wird also über die kom­plette Zeit belichtet.

Aktua­li­siert am 29.04.2020

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