Ablauf einer Videoproduktion

In die­sem Arti­kel möchte ich dir einen Über­blick geben, wie eine Videoproduk­tion abläuft.

Denn neben den eigent­li­chen Dreh­ar­bei­ten gibt es viel zu tun und zu beach­ten vor und nach dem Drehtag.

Auf diese ein­zel­nen Sta­tio­nen auf dem Weg einer Videoproduk­tion gehe ich jetzt in die­sem Arti­kel und Lern­vi­deo ein:

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Ent­schei­dung der Videoart

Zu aller erst sollte man sich dar­über Gedan­ken machen, was für eine Art von Video man für seine Ziele benötigt.

Es gibt ja ver­schie­dene Ziele von Videos. Mit Werbe- und Mar­ke­ting Videos möchte man bei­spiels­weise direkt ver­kau­fen. Hier geht man davon aus, dass die Ziel­gruppe schon aus­rei­chend infor­miert ist, dem Pro­dukt oder der Marke ver­traut und nun nur noch die Vor­züge direkt ange­prie­sen wer­den müssen.

So ein Wer­be­spot oder Ver­kaufs­vi­deo ist völ­lig sinn­los, wenn man davon aus­geht, dass die Zuschauer zum ers­ten Mal mit einer Marke in Berüh­rung kommen.

Das wäre in etwa so, als ob man beim ers­ten Date einen Hei­rats­an­trag macht. Was natür­lich völ­lig sinn­los ist, weil man möchte sich ja erst mal kennenlernen.

In so einem Fall machen Con­tent Mar­ke­ting Videos sehr viel mehr Sinn. Wenn diese Con­tent Mar­ke­ting Videos bei­spiels­weise ein bestimm­tes Pro­blem lösen kön­nen, wird dies zum ers­ten Berüh­rungs­punkt poten­zi­el­ler zukünf­ti­ger Kunden.

Typi­sches Bei­spiel für ein Con­tent Mar­ke­ting Video:

In die­sem Video erkläre ich, was es bei der Erstel­lung eines Image­vi­deos zu beach­ten gibt.

Poten­zi­elle Kunde, wel­che ein eige­nes Image­vi­deo haben wol­len, könn­ten sich dafür interessieren.

In die­sem Video bekom­men sie nütz­li­che Ant­wor­ten. Durch die­sen Mehr­wert ist Ver­trauen geschaf­fen und ich und meine Marke moti­ons­ide pic­tures® blei­ben posi­tiv im Gedächtnis.

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Bei ande­ren Fir­men oder Mar­ken macht es viel­leicht eher Sinn, über unter­halt­sa­men Videos im Social Media Bereich Kon­takt mit der Ziel­gruppe aufzunehmen.

Typi­sches Bei­spiel für ein Social Media Video:

In die­sem Video, wel­ches ich im Auf­trag des Deut­schen Ski­ver­ban­des pro­du­ziert habe, machen die deut­schen Biath­le­ten lus­tige Duelle.

Sol­che Videos kom­men in den sozia­len Medien gut an und gene­rie­ren viele Zuschauer.

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Es macht also Sinn, sich als ers­ten Schritt zu über­le­gen, was für ein Video man machen möchte.

Da kann man sich natür­lich sel­ber erst mal Gedan­ken machen, aber seriöse Video Pro­duk­ti­ons­fir­men hel­fen schon bei die­sem Schritt natür­lich mit, machen sich Gedan­ken und schla­gen kon­krete Video­ar­ten vor.

Fest­preis­an­ge­bot

Nun, da man weiß, wel­che Art von Video man haben möchte, sollte man sich ein kon­kre­tes Fest­preis­an­ge­bot der Videoproduk­tion einholen.

Durch die vor­an­ge­gan­gene Bera­tung weiß der Video­pro­du­zent, was nötig sein wird, um das gewünschte Video umzusetzen.

Es lohnt sich ein­mal nach­zu­fra­gen, ob denn im Ange­bot alle anfal­len­den Punkte berück­sich­tigt sind. Bei­spiels­weise sollte man sich erkun­di­gen, ob Musik­li­zen­zen inklu­diert sind, Fahrt­kos­ten, Equip­ment oder Änderungsschleifen.

Dabei sollte der Video­pro­du­zent zum Bei­spiel beach­tet haben, in wel­chen Kanä­len das Video lau­fen wird, das beein­träch­tigt näm­lich sehr stark die Kos­ten für eine Gema­freie Musiklizenz.

» meine Musik für Videos

Eine Lizenz für online Anwen­dun­gen, also auf der Web­seite, You­Tube oder Social Media Kanä­len, kos­tet bei­spiels­weise sehr viel weni­ger als eine Lizenz, die auch noch Messe-Auftritte, Point of Sale oder Gro­ße­vents beinhaltet.

Kurz um man sollte nach­fra­gen ob denn das Ange­bot ein­fach alles beinhal­tet und keine wei­te­ren Kos­ten auf einen zukommen.

Sto­ry­line

Jetzt, wo das Fest­preis­an­ge­bot ange­nom­men wurde, ist man schon mit­ten in der Vorproduktion.

Bei vie­len Videos, wie zum Bei­spiel beim Image­vi­deo, macht es nun Sinn, sich eine grobe Story zu über­le­gen und in einer Sto­ry­line aufzuschreiben.

Eine Sto­ry­line ist nicht ganz so aus­führ­lich wie ein Dreh­buch, es wird aber fixiert, wie das Video ablau­fen wird.

In die­sem Doku­ment steht, in wel­cher Stim­mung das Video sein wird. Wie die Art der Musik sein wird. Wel­che Szene wann gezeigt wird. Der Spre­cher Text. Und die unge­fäh­ren Inhalte der O Töne, das sind die Sprech­an­teile der Prot­ago­nis­ten vor der Kamera.

Ziel des Gan­zen sollte sein, eine Geschichte zu ent­wi­ckeln, die die gewünschte Bot­schaft sinn­voll erzählt.

Ein Stich­wort dabei ist der Spannungsbogen.

Span­nungs­bo­gen

Jede Geschichte sollte einen Span­nungs­bo­gen haben. Dies betrifft vor allem alle fik­tive Geschich­ten, also Spiel­filme oder Kurz­filme, kann aber auch ange­wen­det wer­den auf kom­mer­zi­elle Filme wie zum Bei­spiel Imagevideos.

Spannungsbogen Höhepunkt

Es sollte ganz am Anfang mög­lichst bald Neu­gier geschaf­fen wer­den auf das, was da noch kommt. Man muss sich also über­le­gen, was ist das Span­nendste oder Inter­es­san­teste für die Zuschauer in die­sem Video. Quasi die Kernaussage.

Die­sen Punkt muss man so bald wie mög­lich klar­stel­len, damit die Zuschauer dran bleiben.

Danach flacht die Span­nung kurz ein biss­chen ab, man fängt an zu erzäh­len. Nicht so lang­sam und nicht zu schnell erklärt man lang­sam hin zu Kern­aus­sage und dem span­nends­ten in die­sem Video.

Das ist dann der Höhe­punkt des Videos. Hier­für sind die Zuschauer am Anfang des Videos dran geblie­ben, darum ist es natür­lich wich­tig, dass die ent­stan­dene Neu­gier befrie­digt wird und nicht irgend­was ver­spro­chen wurde, was man spä­ter nicht hal­ten kann.

Ab die­sem Punkt flacht die Span­nung zügig ab und das Video kommt ohne Hek­tik aber mög­lichst bald zu einem Ende. Das, was es zu erzäh­len gab, ist erzählt, die Neu­gier wurde befrie­digt, jetzt macht es über­haupt kei­nen Sinn, noch mal etwas Neues anzufangen.

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ein­zelne Szenen

Die Sto­ry­line sollte in ein­zelne Sze­nen unter­teilt sein.

Typi­scher­weise wird eine Szene gespielt in einer Loca­tion. Ist eine neue Loca­tion nötig, beginnt die nächste Szene. Somit kann man dann im dar­auf fol­gen­den Dreh­plan anhand der Sze­nen­um­mern schön pla­nen, wann wo was gefilmt wird.

Dreh­plan

Nun steht die Story fest, wir wis­sen, wie das Video seine Geschichte erzäh­len soll.

Jetzt ist natür­lich auch klar, was dafür alles benö­tigt wird. Also wel­che Loca­ti­ons, wel­che Prot­ago­nis­ten und wel­che Requisiten.

Um das jetzt alles sorg­fäl­tig zu pla­nen, braucht es einen Drehplan.

Typi­scher­weise steht in die­sem Dreh­plan, wann wel­che Szene gefilmt wird. Dies sollte man auch mit Uhr­zei­ten ange­ben. Daran muss man sich ja nicht unbe­dingt ganz genau hal­ten, aber alle Betei­lig­ten wis­sen unge­fähr, wann wo was gefilmt wird.

Ich per­sön­lich mache es immer so, dass ich die kom­pli­zier­tes­ten Sze­nen ganz am Anfang des Tages mache. Das betrifft bei­spiels­weise die Sze­nen mit den meis­ten Sta­tis­ten und Protagonisten.

Da gibt es viele Unwäg­bar­kei­ten, da kann eini­ges etwas län­ger dau­ern mal und wenn man das erst am Ende des Tages macht, kann es mal etwas stres­si­ger werden.

Wenn man aber die schwie­rigs­ten Sze­nen gleich am Vor­mit­tag, am Anfang macht, kann man sich schön auf die rest­li­chen ein­fa­che­ren Sze­nen konzentrieren.

Es bie­tet sich an, den Dreh­plan in Tabel­len­form anzu­le­gen. Dabei bekommt jede Szene eine eigene Zeile. Dort kann man dann zum Bei­spiel auf der lin­ken Seite die Uhr­zeit schrei­ben. In der Mitte den Inhalt der Szene. Und auf die rechte Seite sons­tige Noti­zen. Dort kann man notie­ren, was man sonst noch so benö­tigt, bei­spiels­weise Requisiten.

Bitte auch unbe­dingt auf die ver­meint­lich unwich­ti­gen Sachen ach­ten. Wie zum Bei­spiel eine ordent­li­che Mittagspause.

Wenn sol­che Sachen ver­nach­läs­sigt wer­den, geht es ganz schnell, dass die Stim­mung kippt. Die Moti­va­tion rauscht in den Kel­ler und ein erfolg­rei­cher Dreh dann wirk­lich schwie­rig wird.

Man hat mit Men­schen zu tun. Die müs­sen auch ein biss­chen bei Laune gehal­ten wer­den. Ein ver­nünf­ti­ges Mit­tag­essen ist dabei so wich­tig und wird sehr oft unterschätzt.

Der Dreh­tag

Anhand der Sto­ry­line und des Dreh­plans sollte nun klar sein, was für Equip­ment benö­tigt wird.

Bereits am Vor­tag sollte die­ses Equip­ment über­prüft wer­den. Akkus müs­sen gela­den sein. Die Kar­ten for­ma­tiert. Und alles start­klar sein.

Es sollte genü­gend Zeit ein­ge­plant wer­den für das Ent­la­den des Equip­ments und den Aufbau.

Im bes­ten Fall ist der Dreh­tag gar nicht mehr so span­nend. Dafür hat man im Vor­feld gründ­lich geplant.

Es wird ver­sucht, sich mög­lichst an die Zeit­an­ga­ben aus dem Dreh­plan zu hal­ten. Dabei muss man mit ein biss­chen Fin­ger­spit­zen­ge­fühl an die Sache ran­ge­hen. Es ist nicht nötig, dass alles genau nach Plan ver­läuft. Etwas Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent ist immer nütz­lich am Drehtag.

Wich­tig ist, dass am Ende alles abge­filmt wurde. Am bes­ten ohne Hek­tik und ohne Stress. Das sieht man näm­lich dem End­pro­dukt dann auch an, wenn es Spaß gemacht hat. Und Spaß ist am Dreh­tag übri­gens ganz klar erlaubt.

Die Post­pro­duk­tion

Nach dem Dreh­tag beginnt die soge­nannte Post­pro­duk­tion. Also der Videoschnitt.

Hier­bei gibt es etwas ver­schie­dene Her­an­ge­hens­wei­sen. Man­che erstel­len erst mal einen Roh­schnitt, um dar­aus das fer­tige Video zu schnei­den. Man­che zei­gen die­sen Roh­schnitt dem Kun­den, damit die­ser mit­ent­schei­den kann, was in das finale Video kommt.

Ich per­sön­lich mache es immer am liebs­ten so, dass ich gleich eine Ver­sion erstelle, die auch der Qua­li­tät eines fer­tige Videos entspricht.

Dabei ist es wich­tig, einen geschick­ten Work­flow zu ent­wi­ckeln. Damit man mög­lichst fle­xi­bel reagie­ren kann auf mög­li­che Änderungswünsche.

Bei mir bedeu­tet das kon­kret, dass ich alles in einer Video­schnitt­soft­ware erle­dige. In Pre­miere Pro von Adobe.

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Ich benutze also zum Bei­spiel keine extra Soft­ware für die Farb­kor­rek­tur. Da Vinci Resolve funk­tio­niert dafür her­vor­ra­gend. Hat dann aber den Nach­teil, dass man bei Ände­rungs­wün­schen wie­der zurück in Pre­miere Pro muss. Das kann ganz schnell etwas kom­pli­zier­ter werden.

Meine Erfah­rung ist aber, dass sich Laien, was natür­lich die meis­ten mei­ner Kun­den sind, sich nicht vor­stel­len kön­nen, dass ein Bild spä­ter schön wird, wenn es zum Bei­spiel noch keine Farb­kor­rek­tur hat, oder der Ton noch nicht sau­ber ist.

Um die­sen Stol­per­stein zu umge­hen, ist es mir immer wich­tig, ein Video zu zei­gen, auch als erste Ver­sion, das ein­fach wirk­lich schon gut aussieht.

Was natür­lich trotz­dem geht, ist, dass man erst mal eine nicht lizen­zierte Musik­da­tei benutzt. Diese hat zwar ein digi­ta­les Was­ser­zei­chen, um es als nicht lizen­ziert zu iden­ti­fi­zie­ren. Bei­spiels­weise auf You­Tube. Aber für den Kun­den hört sich die Musik genauso an, als wäre sie schon lizenziert.

» mehr über Musik­rechte erfahren

Wenn dann der Kunde zufrie­den ist, geht es ans Fina­li­sie­ren. Die Musik wird lizen­ziert und aus­ge­tauscht. Even­tu­ell wer­den gekaufte Videos lizen­ziert und aus­ge­tauscht. Der Spre­cher spricht final sei­nen Text ein. Und das Video wird in hoher Qua­li­tät final ausgespielt.

Ich hoffe, ich konnte dir hier­mit einen Ein­druck ver­schaf­fen, wie eine Videoproduk­tion abläuft.

Soll­test du zum Ablauf einer Videoproduk­tion noch eine Frage haben, kannst diese gerne in den Kom­men­ta­ren stellen.

Soll­test du dich kon­kret für eine Videoproduk­tion inter­es­sie­ren, dann infor­miere dich doch gerne über meine Dienst­leis­tung als Videoproduzent:

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Ich freu mich auf dich!

Tho­mas Vettermann

Thomas Vettermann Videoproduktion München

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